Angst ist ein Gefühl, das uns alle betrifft. Ob Panik in Menschenmengen, Angst vor dem Autofahren oder der Zahnarztbesuch – viele Menschen kennen das unangenehme Gefühl, das uns in bestimmten Situationen überkommt und einschränkt. Überall kann die Angst im Alltag auftauchen Doch die gute Nachricht ist: Du kannst deine Ängste überwinden, indem du dich ihnen stellst. Das klingt vielleicht erst einmal unmöglich, aber ich möchte dir zeigen, warum genau dieser Weg der richtige ist.

Warum Angst im Alltag so belastend sein kann

Viele meiner Klienten berichten von ähnlichen Erfahrungen. Einer meiner Klienten sagte: ‚Eigentlich glaubte ich bisher nicht an die Kraft der Hypnose und bin etwas voreingenommen zur ersten Sitzung gegangen. Niels hat jedoch eine beruhigende und besondere Art, sodass ich mich von Beginn an sehr wohl gefühlt habe. Und ja, er konnte mir helfen – wie auch immer er es hinbekommen hat. Dafür bin ich sehr dankbar und kann jedem, der darüber nachdenkt, nur empfehlen, es auszuprobieren.‘

Je mehr wir uns den Ängsten beugen, desto größer wird ihre Macht über uns.

Das tückische an der Angst ist, dass sie sich verstärken kann, wenn wir nichts gegen sie unternehmen. Sie weitet sich häufig sogar auf weitere Bereiche aus – Psychologen sprechen dann von einer Generalisierung der Angst. Wenn du zum Beispiel Angst vor Menschenmengen hast, vermeidest du womöglich bald auch Situationen, in denen du nicht schnell entkommen kannst, wie das Warten in der Supermarktschlange oder das Fahren im Fahrstuhl. Die Folge: Die Angst nimmt immer mehr Raum in deinem Leben ein.

Angst wird erlernt – und kann verlernt werden

Wie Angst entsteht und was sie verstärkt

Häufige Missverständnisse über Hypnose und Angstbewältigung

Viele Menschen haben Missverständnisse, wenn es um Hypnose und die Behandlung von Ängsten geht. Ein häufiges Missverständnis ist, dass man in Hypnose die Kontrolle verliert und jemand anderes über einen bestimmt. Tatsächlich ist Hypnose ein Zustand tiefer Entspannung, bei dem du immer die Kontrolle über dich selbst behältst. Es ist eher so, als würde ich dich auf einer Reise begleiten, bei der du die Richtung bestimmst. Ein weiteres Missverständnis ist, dass Hypnose wie ein „Wundermittel“ funktioniert, das sofort alle Ängste auflöst. In Wahrheit ist Hypnose ein Prozess, der oft mehrere Sitzungen erfordert, um tief sitzende Blockaden zu lösen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Wenn diese Missverständnisse aus dem Weg geräumt sind, kann man sich dem eigentlichen Ziel der Hypnose widmen: dem Aufbau innerer Stärke und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Warum entwickeln manche Menschen Ängste, während andere scheinbar frei davon sind? Oft spielen verschiedene Faktoren zusammen. Eine wichtige Ursache ist die sogenannte klassische Konditionierung. Das bedeutet, dass Angst erlernt wird. Wenn du als Kind beispielsweise erlebt hast, wie deine Eltern panische Angst vor einem Tier hatten, kann sich diese Angst auch bei dir festsetzen und sich sogar auf andere Situationen ausweiten.

Auch Stress oder traumatische Erlebnisse können eine Rolle spielen. Vielleicht hattest du einmal einen Autounfall, und seitdem steigert sich die Angst vor dem Autofahren ins Unermessliche. Stress erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass solche Ängste sich entwickeln, da der Körper in Stressphasen ohnehin schon überaktiv ist.

Das Vermeidungsverhalten – ein Teufelskreis

Eine Klientin berichtete: ‚Du hast mir nach nur einer ersten Sitzung den “Alptraum Zahnarzt” genommen! Mit den “Werkzeugen” die ich von dir bekommen habe, war es mir möglich entspannt zum Zahnarzt zu gehen und vor allem auch im Behandlungsstuhl zu sitzen und das nötige mit Ruhe geschehen zu lassen. Dies war vorher nicht möglich. Im Gegenteil, ich war so verkrampft und verspannt, dass mir anschließend der ganze Körper muskelkaterähnlich schmerzte! Mit einer zweiten Sitzung konnten wir dies sogar noch mehr vertiefen, sodass es mir nun überhaupt nichts mehr ausmacht, zum Zahnarzt zu gehen.‘

Kurzfristig fühlt es sich erleichternd an, Situationen zu meiden. Doch die Angst wird dadurch stärker und immer mehr Situationen erscheinen bedrohlich. Doch die Angst wird dadurch stärker und immer mehr Situationen erscheinen bedrohlich.

Stelle dich deiner Angst – Schritt für Schritt

Ein anderer Klient hat mir gesagt: ‚Hi Niels, zunächst möchte ich mich bei dir bedanken! Du hast mir bereits nach nur zwei Sitzungen viel gegeben und geholfen, mich weiterzuentwickeln und mir neue Sichtweisen aufgezeigt. Ich hatte das Gefühl, dass ich mir im Weg stehe und an eine innere Grenze stoße. Dank deiner Hilfe sind mir die Augen geöffnet worden und ich bin viel zufriedener.‘

Genau hier liegt die Chance: Mit der Unterstützung durch Hypnose und indem du die Angst bewusst aushältst, wird dein Körper irgendwann von selbst ruhiger und lernt, die Situation anders zu bewerten.

Mit der Zeit lernt dein Körper, dass die angstauslösenden Situationen nicht so bedrohlich sind, wie er dachte. Wenn du beispielsweise im Supermarkt in der langen Schlange stehst und es passiert nichts Schlimmes, wird die Angst das nächste Mal schon weniger stark sein. Wichtig dabei ist, sich nicht irgendwie durch die Situation zu schummeln, sondern die Angst bewusst auszuhalten.

Unterstützung durch Entspannungsverfahren

Vorbereitung und Nachbereitung sind entscheidend

Für viele Menschen ist es hilfreich, sich auf die Konfrontation mit ihrer Angst gut vorzubereiten. Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelentspannung können dabei eine große Hilfe sein. Wenn du lernst, dich gezielt zu entspannen, wird es dir leichter fallen, dich mit deiner Angst auseinanderzusetzen. Angst und Entspannung sind Gegensätze – wer entspannt ist, kann keine Angst empfinden. Indem du Entspannungstechniken in dein Leben integrierst, schaffst du dir ein Werkzeug, um in schwierigen Situationen ruhiger zu bleiben.

Angst als Schutzmechanismus verstehen

Angst ist per se nichts Schlechtes. Sie hat eine wichtige Funktion: Sie schützt uns vor Gefahren. Ohne Angst würden wir uns in riskante Situationen begeben, die uns gefährden könnten. Es geht also nicht darum, die Angst komplett loszuwerden, sondern sie in ein gesundes Maß zu bringen, sodass sie uns nicht mehr lähmt und einschränkt.

Wenn du merkst, dass deine Ängste zu groß werden und dich im Alltag behindern, dann suche dir Unterstützung. Gemeinsam können wir Strategien entwickeln, die dir helfen, deine Ängste zu bewältigen. Die Angst zu verstehen und ihr aktiv entgegenzutreten, ist der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Freiheit und Lebensqualität.

Fazit: Mut zur Konfrontation

Der Weg aus der Angst führt über die Konfrontation mit ihr. Mit Hypnose wird dieser Weg oft deutlich leichter, da wir den Körper und Geist in einen Zustand tiefer Entspannung versetzen können. Dies erleichtert es, den Mut zu finden, sich den eigenen Ängsten zu stellen, ohne dabei überfordert zu sein. Jeder Schritt, den du in diesem geschützten Rahmen machst, bringt dich näher zu einem Leben mit weniger Einschränkungen und mehr Lebensfreude. Du musst diesen Weg nicht alleine gehen – gemeinsam können wir mithilfe von Hypnose und weiteren Techniken deine Ängste bewältigen und nachhaltige Veränderung erreichen.

 

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